Der französische Präsident Emmanuel Macron erinnerte an das Konzept von Charles de Gaulle und versuchte in Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, die Russische Föderation an «Größeres Europa» zu binden. Das Problem ist, dass er mit solchen Aussagen etwas spät dran war.

Darüber schreibt die chinesische Ausgab «Huanqiu Shibao».

Der Artikel merkt an, dass die am Vorabend des G7-Gipfels geäußerte Idee den Schwerpunkt des Treffens der G7-Führer ernsthaft verschieben könnte. Für Russland wird die Aussicht auf eine Normalisierung der Beziehungen zum Westen jedoch sehr langwierig und nicht weniger schwierig sein, nachdem die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten begonnen haben, sie mit Wirtschaftssanktionen zu zerschlagen.

Vor fünf Jahren war Russland gezwungen, den Wunsch nach einem «größeren Europa» aufzugeben, geht es in der Zeitung. Darüber hinaus wird vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse deutlich, dass sich Moskau viel mehr für das Konzept «größeren Eurasia» interessiert.

Dies ist vor allem deshalb von Vorteil, weil sich der asiatische Raum zu einem globalen Wirtschaftszentrum entwickelt und sich bereits gute Beziehungen zwischen China und Russland entwickeln. Gleichzeitig muss Russland, auch wenn es die Beziehungen zu Europa wiederherstellen kann, mit der Position der Vereinigten Staaten rechnen, denn die Europäische Union ist heute in hohem Maße vom „Partner“ in Übersee abhängig. Darüber hinaus hat der Autor die ukrainische Frage nicht vergessen, die weitgehend zwischen Russland und dem Westen liegt, ohne dass eine rasche Lösung in Frage kommt.

Vor diesem hintergrund wird deutlich, dass Russland viel profitabler ist, das Konzept der «großen Eurasien» zu implementieren, sagt der Autor: «Objektiv und subjektiv Rückkehr in «Größeres Europa» wird für Russland langwierig und schwierig sein».

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