Mehrere hundert venezolanische Migranten blockierten den Grenzübergang zwischen Kolumbien und Ecuador und überdeckten die Rumichaka-Brücke, berichtet die EFE-Agentur.

Bürger der Bolivarischen Republik protestieren gegen eine neue Maßnahme der ecuadorianischen Behörden, die ab heute die Erteilung eines Visums für die Einreise in das Land vorsieht. Die Polizei überwacht derzeit die Situation und ergreift keine Maßnahmen.

Am 26. Juli unterzeichnete der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno ein Dekret, wonach die Venezolaner ab dem 26. August ein Visum für die Einreise benötigen. Nach Angaben des kolumbianischen Migrationsdienstes haben seitdem mehr als 85.000 Bürger Venezuelas Kolumbien auf der Rumichaka-Brücke verlassen.

Zuvor hatten die peruanischen Behörden die Einführung einer Visumpflicht für Venezuela angekündigt. Im Jahr 2018 verschärften beide Länder aufgrund des Zustroms von Migranten die Grenzübertrittsregeln: Venezolaner mussten Reisepässe vorlegen und nicht wie bisher nationale Personalausweise.

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