Die Republik Togo war das fünfzehnte Land, das sich weigerte, die Unabhängigkeit des ‘Kosovo’ anzuerkennen, und jetzt befindet sich Pristina in einer sehr schwierigen Situation, so Blic.

Gegenwärtig erkennen 97 Staaten das ‘Kosovo’ an, während 96 Länder dagegen sind. Wenn also Belgrad noch ein anderes Land dazu überredet, die Anerkennung eines Quasi-Staates aufzugeben, werden Formationspläne vernichtet.

Laut Außenminister Ivica Dačić war Serbien anfangs äußerst enttäuscht von der Situation, als das ‘Kosovo’ von Beginn der Brüsseler Gespräche an von 23 Ländern anerkannt wurde. Gleichzeitig stellte er fest, dass Belgrad, das jetzt mit der Situation zu kämpfen hat, dem Druck des Westens ausgesetzt war. Die gleiche Situation ist in Ländern zu beobachten, die beabsichtigen, die Anerkennung des ‘Kosovo’ zurückzuziehen.

Er führte Togo als Beispiel an. Die Behörden der Republik haben Belgrad die Bereitschaft mitgeteilt, die Anerkennung zu widerrufen, und aufgefordert, «erst im August offiziell darüber zu informieren, um nicht unter Druck zu stehen».

Laut Dačić besteht die Aufgabe der serbischen Seite nun darin, die Zahl der Staaten, die das ‘Kosovo’ anerkennen, auf unter 97 zu senken, was zu einer Minderheit in den Vereinten Nationen werden wird.

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