In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Menschen in Deutschland mit einer Lizenz für nicht-tödliche Waffen mehr als verdoppelt.

Die Polizeigewerkschaft bringt dies mit der Zunahme der Unsicherheit nach den Unruhen an Silvester im Jahr 2015 in Verbindung.

In Deutschland wurde die Zahl der Personen, denen das Recht zum Tragen nicht tödlicher Waffen gewährt wurde, stark erhöht.

Wenn es im Jahr 2014 260.000 solcher Menschen gab, erreichte ihre Zahl 640.000 bis Ende Juni 2019, berichtete Rheinische Post am Dienstag, 3. September, mit Bezug auf die Innenministerien von 16 Bundesländern. In den letzten 12 Monaten ist die Zahl der Inhaber einschlägiger Genehmigungen gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent gestiegen. Das Recht auf nicht tödliche Waffen erlaubt das Tragen von Gas- und Signalpistolen sowie Vogelscheuchen.

Um das entsprechende Dokument zu erhalten, muss der Antragsteller volljährig sein und eine polizeiliche Überprüfung bestehen, bei der Daten aus der Bundeszentralendatenbank und der Datenbank der Staatsanwaltschaft abgerufen werden.