Die gemeinsame Patrouille der türkischen und US-amerikanischen Streitkräfte in der geplanten «Sicherheitszone» im Nordosten Syriens beginnt am 8. September.

Es teilte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar am Freitag mit.

Akar sagte, die Türkei würde die Bildung einer von Terroristen kontrollierten Zone an den südlichen Grenzen nicht zulassen. «Alle notwendigen Schritte werden in diese Richtung unternommen. Die Türkei ist zu jedem Opfer in dieser Angelegenheit bereit», betonte der Leiter des Verteidigungsministeriums.

Akar erinnerte daran, dass während der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten im August eine allgemeine Einigung über die Lage in Syrien erzielt und ein Zeitplan erstellt wurde.

«Ankara vergisst die unerfüllten Versprechen der amerikanischen Seite in Bezug auf Manbij und Raqqa nicht. Gerade angesichts der Nichteinhaltung der Versprechen, dass die Türkei die Antiterroroperationen Euphratschild und Olivenzweig allein durchgeführt hat, ist die Entschlossenheit der Türkei in Bezug auf die Lage in Nordost-Syrien offensichtlich», sagte Minister.

Akar erinnerte an die Schaffung des Gemeinsamen Zentrums für die Türkei und die Vereinigten Staaten über Syrien. «An dem in der Region Akchakale operierenden Zentrum ist ein General aus der Türkei und den Vereinigten Staaten beteiligt. Auf syrischem Territorium sind bereits Luftangriffe im Gange. Zuerst wurden UAVs eingesetzt, dann Hubschrauber. Die Bodenpatrouillen werden am 8. September beginnen», sagte der türkische Minister.

Der Minister betonte, dass Ankara im Falle des Scheiterns gemeinsamer Pläne mit den Vereinigten Staaten für Syrien alternative Optionen nutzen werde.

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