Der Iran hat seine Verpflichtungen aus dem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan erneut reduziert und die Beschränkungen für die Nuklearforschung beseitigt.

Diese Erklärung wurde vom Vertreter der Atomenergieorganisation des Iran Behrouz Kamalvandi abgegeben.

Ihm zufolge hat Teheran bereits am Freitag, dem 6. September, die Umsetzung entsprechender Maßnahmen eingeleitet. Er kündigte auch Vorbereitungen für den Start von 40 IR-4- und IR-6-Zentrifugen an. So werden in den kommenden Monaten 164 IR-4-Installationen gestartet. Kamalvandi betonte, dass der Iran beabsichtige, das Volumen der Urananreicherung auf 20% und mehr zu erhöhen. Gleichzeitig versicherte er, Teheran plane nicht, die Überwachung durch die IAEO zu reduzieren.

Wie News Front bereits berichtet hat, eskalierte die Situation um den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan für das iranische Nuklearprogramm, nachdem US-Präsident Donald Trump einen einseitigen Rückzug vom Abkommen der US-Seite angekündigt hat. Gleichzeitig nahm Washington alle Sanktionen gegen den Iran wieder auf, was zu einer ernsthaften politischen Krise in den Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten führte.

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