US-Präsident Donald Trump plant laut Politico eine Umverteilung der Hilfe auf andere Staaten.

Vorrangig möchte er Ländern helfen, die Washingtons Politik unterstützen. Länder, die den Vereinigten Staaten nicht treu sind, werden am Ende der sogenannten «Liste» stehen oder überhaupt keine Unterstützung erhalten.

Ein Grund ist der Wunsch der USA, neue Verbündete im wachsenden Wettbewerb mit Russland und China um geopolitischen Einfluss zu gewinnen. So wird in den Veröffentlichungshinweisen das unausgesprochene Prinzip der Hilfe aus humanitären und nicht aus politischen Gründen verletzt.

Nach dem in der Entwicklung befindlichen Plan wird Washington aufhören, Ländern zu helfen, die ihre Ansätze auf internationaler Ebene nicht teilen und beispielsweise China ebenbürtig sind. Das kann eine Reihe von Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika betreffen.

Darüber hinaus wird die Strategie es den Vereinigten Staaten ermöglichen, nicht nur zu sparen, sondern auch eine «Führungsrolle im globalen Energiesystem» zu übernehmen. Klare Kriterien für «Loyalität» sind im Plan indes nicht angegeben, obwohl Trump und sein Umfeld wiederholt erklärt haben, dass gemeinsame Abstimmungen in internationalen Organisationen, insbesondere in den Vereinten Nationen, zu einem bestimmenden Faktor werden können. Politico hat keine Daten, wann das Weiße Haus die Initiative enthüllen wird und ob es überhaupt damit beginnen wird, sie umzusetzen. Die US-Regierung hat den Artikel nicht kommentiert.

Trump sagte am 20. August, dass er die Frage einer möglichen Kürzung der Hilfe für andere Staaten prüfe und bald seine Entscheidung in dieser Angelegenheit bekannt geben werde.

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