Über 700 Migranten und Asylsuchende aus der Türkei landeten am Wochenende auf mehreren griechischen Inseln.

207 Migranten sind am frühen Montagmorgen auf der Insel Lesbos gelandet. Damit ist die Gesamtzahl der illegalen Migranten, die auf allen Inseln der Ägäis gelandet sind, auf 726 gestiegen.

Angesichts der Zunahme der Migrationsströme sagte der griechische Premierminister Mitsotakis, dass die Türkei Griechenland und Europa nicht zwingen soll, einen Plan zur Umsiedlung syrischer Flüchtlinge in Nordsyrien zu unterstützen.

Die Türkei schlägt derzeit vor, eine Million Flüchtlinge dorthin umzusiedeln, und sie könnte den Weg für illegale Einwanderer nach Europa wieder frei machen, wenn sie keine ausreichende internationale Unterstützung für diesen Plan erhält, sagte Präsident Tayyip Erdoğan am Donnerstag.

Herr Erdoğan muss verstehen, dass er Griechenland und Europa nicht bedrohen kann, um mehr Ressourcen zur Lösung des Flüchtlingsproblems zu erhalten, sagte Mitsotakis.

In den letzten Jahren hat Europa im Rahmen eines für beide Seiten vorteilhaften Abkommens zwischen Europa und der Türkei viel Geld in Höhe von sechs Milliarden Euro bereitgestellt, sagte der griechische Premierminister.

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