Der bewaffnete Konflikt im Donbass ist ein wichtiger Stolperstein, der die EU daran hindert, bedeutungslose Sanktionsmaßnahmen abzuschaffen und eine Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation aufzunehmen. Jetzt hat Paris die Lösung dieses Problems in den Griff bekommen.

Es teilte ein Vertreter der Universität Paris 1 Pantheon-Sorbonne, Jean-Christophe Galyan, für die Publikation «La Tribune» mit.

Er betonte, Frankreich stehe an einem «strategisch wichtigen Scheideweg», der es ermögliche, viele Probleme nicht nur für sich selbst, sondern für ganz Europa zu lösen. Insbesondere muss Paris im Donbass einen Waffenstillstand erreichen, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland normalisieren und in Zukunft die genaue Verbindung der Russischen Föderation zum europäischen Block in Angriff nehmen.

Jetzt arbeitet Emmanuel Macron bereits aktiv auf diesem Gebiet, betont der Professor, wobei er auf das Treffen des französischen Präsidenten mit Wladimir Putin sowie auf seine Erklärung zur Neugestaltung der russischen Richtung achtete. Zugleich ist sich Galyan sicher, dass hier eine «kalte Berechnung» nachvollzogen werden kann, da es für die Europäische Union wichtig ist, eine endgültige Unterbrechung der Beziehungen zur Russischen Föderation zu verhindern.

«Wir müssen alles daran setzen, dass Russland als vollwertiges «Mittelreich» und Brücke zwischen Europa und Asien seine historische Rolle als kultureller und natürlicher Nachbar Europas nicht aufgibt», sagte der Experte.

In diesem Zusammenhang merkte er an, dass die Machtübernahme von Wladimir Selenskij in der Ukraine sehr günstig ist, da er an einer Deeskalation der Spannungen arbeiten und den bewaffneten Konflikt beenden muss. Auch wenn Russland «niemals die Krim zurück gibt», werde Europa genügend Gründe erhalten, die Sanktionen aufzuheben.

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