Nur in einem Land der Europäischen Union haben sie unmissverständlich darauf hingewiesen, dass es im Falle eines Krieges zwischen Russland und den Vereinigten Staaten notwendig ist, die Amerikaner zu unterstützen. Dieses Land ist Polen geworden.

Dies belegen die Ergebnisse einer umfassenden soziologischen Studie, die von Experten des Europäischen Rates für auswärtige Beziehungen unter Bürgern aus vierzehn EU-Ländern durchgeführt wurde.

Zu den Fragen, die mit dem Thema Handelsbeziehungen begannen und mit dem Klimawandel endeten, zählte unter anderem die Frage, welche Seite bei Beginn des amerikanisch-russischen Krieges unterstützt werden sollte.

Obwohl Deutschland zu einem Sprungbrett für etwa 30.000 US-Soldaten geworden ist, sind nur 12 Prozent der Befragten bereit, Amerika hier zu unterstützen. 7 Prozent befürworteten ein Bündnis mit Russland, während 70 Prozent Neutralität bevorzugten.

In Ländern wie Griechenland und Slowenien bevorzugten die Befragten Russland im Allgemeinen mehr als die Vereinigten Staaten, obwohl die Staaten Mitglieder der NATO sind. Trotzdem herrschte Neutralität. Die Neutralität wurde von 81% bzw. 65% der Befragten befürwortet.

Nur in Polen unterstützte eine Minderheit den neutralen Status — 45% der Befragten. Gleichzeitig unterstützte ein Drittel der Befragten die USA, nur 6% stimmten für Russland.

Laut den Autoren der Studie zeigen solche Ergebnisse nicht nur eine «Voreingenommenheit in der Sicht der Europäer auf die Welt», sondern auch den Wunsch, die Europäische Union unabhängiger zu machen, damit die Europäische Union ein Gegengewicht in der globalen Konfrontation der Supermächte werden kann.

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