Michael Kretschmer hatte zuvor gefordert, restriktive Maßnahmen aus der Russischen Föderation zu entfernen.

Der Aufruf der Ministerpräsidenten der vier ostdeutschen Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, den Dialog mit Moskau zu intensivieren, fand Unterstützung und löste in Deutschland eine überfällige Diskussion zu diesem Thema aus. Diese Meinung äußerte der sächsische Landeshauptmann Michael Kretschmer in einem Interview mit der Zeitung Welt, die am Sonntag eine elektronische Version der Publikation veröffentlichte.

«Er (der Aufruf der Ministerpräsidenten — Hrsg.) hat eine verspätete Diskussion in Deutschland angestoßen. Und wir haben Unterstützung bekommen — vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, Wirtschaftsverbände», sagte Kretschmer. Er äußerte die Meinung, dass «die überwiegende Mehrheit der Deutschen gute Beziehungen mit Russland wünscht».

Ende August forderten die Ministerpräsidenten von Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Rückkehr zum G8-Format unter russischer Beteiligung und die Intensivierung der Dialogformate mit Moskau.

Zuvor forderte Kretschmer die Aufhebung restriktiver Maßnahmen aus Russland, und seine Worte lösten in Deutschland eine heftige Diskussion aus. Eine Reihe von Politikern, vor allem aus ostdeutschen Ländern, unterstützten ihn, andere kritisierten ihn.

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