Im Zusammenhang mit den Prozessionen, die am Samstag in Paris stattfanden, sind mehr als 100 Personen in Haft.

Dies wurde vom Radiosender Europe1 unter Bezugnahme auf die Daten der Staatsanwaltschaft gemeldet.

Zuvor wurde in Bezug auf die Präfektur der Polizei berichtet, dass die Zahl der Inhaftierten in Paris, wo am Samstag die Versammlung der «Gelbwesten» und die Prozession zur Verteidigung des Klimas mehr als 150 Personen umfassten. Die Behörden berichteten später über 163 Inhaftierte.

Das Radio stellt fest, dass insgesamt 158 Personen inhaftiert wurden, darunter eine Minderjährige. Gleichzeitig wurden 45 Teilnehmer der Demonstrationen über den Verstoß informiert. Unter ihnen 16, denen ein sechsmonatiger Aufenthalt in Paris untersagt war. Derzeit sind noch 105 Personen in Haft.

France Presse fügt hinzu, dass in einigen Fällen noch eine Voruntersuchung läuft. In einigen Fällen wurde das Verfahren jedoch eingestellt.

Am Samstag fand auf dem Madeleine-Platz in der französischen Hauptstadt ein weiterer unkoordinierter Protest gegen die Bewegung der gelben Weste statt. Wie ein Korrespondent der RIA Nowosti berichtete, begann die Polizei, Menschen vom Platz in Richtung Bahnhof Saint-Lazare zu zwängen, und die Teilnehmer führten mündliche Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die französische Polizei setzte ihrerseits mehrmals Tränengas ein, um die Demonstranten im Bahnhofsbereich zu zerstreuen.

Später begann in der französischen Hauptstadt eine Prozession zur Verteidigung des Klimas, an der sich viele Anhänger der «gelben Westen» beteiligten. Die Demonstranten marschierten in Gruppen, schrien und sangen und drückten ihre Unzufriedenheit mit der Sozialpolitik der Behörden des Landes aus. Unter den Flaggen und Plakaten waren auch die Flagge Russlands und ein rotes Tuch mit einer Sichel und einem Hammer zu sehen — sie wurden von den in Frankreich lebenden Russen zur Prozession gebracht.

Trotz der Tatsache, dass die Prozession von zahlreichen Polizisten und Gendarmen genau überwacht wurde, konnten die Unruhen nicht vermieden werden. Hooligans aus der schwarzen Blockbewegung strömten in die Menge friedlicher Demonstranten: Sie brachen mehrere Schaufenster entlang der Route des Konvois ein, zerstörten Bushaltestellen. Um die Rowdys zu beruhigen, setzte die Polizei aktiv Tränengas ein.

Auf dem Platz von Italien zündeten Hooligans auch Müllcontainer an, warfen Flaschen in Polizeiflaschen und versuchten, Barrikaden aus Zäunen mitten auf den Straßen zu bauen.

Метки по теме: ;