Die nigerianische Armee wird nach der Freilassung der Streitkräfte des Landes Ausweise von Bürgern in drei Bundesstaaten im Nordosten des Landes überprüfen, anhand derer die Militanten der «Boko-Haram»-Gruppe berechnet werden können.

In der Erklärung geht es, dass das Land mit der «Operation zur genauen Identifizierung» der Person begonnen hat. Nach den «verlässlichen Informationen» der Streitkräfte verstecken sich die Kämpfer vor allem in den Städten und Dörfern der Bundesstaaten Borno und Yobe sowie allgemein im Nordosten des Landes unter der Zivilbevölkerung.

«Die Operation hat zum Ziel, alle mutmaßlichen «Boko Haram»-Verbrecher zu suchen und zu verhaften … die in einigen Gebieten des Nordostens des Landes unterwegs sind … Mitglieder der Gemeinde müssen immer gültige Ausweispapiere vorweisen, wenn sie sich in den Bundesstaaten Adamawa, Borno und Yobe aufhalten» — geht es in einer Erklärung der nigerianischen Armee auf Facebook.

In diesem Fall wird das Militär die Ausweise «streng überprüfen». Das Militär kann einen nationalen Personalausweis, einen Führerschein, einen internationalen Reisepass und andere Dokumente vorzeigen. Wenn die Identität nicht genau festgestellt wurde, bedeutet dies «weitere Verfahren und eine vollständige Untersuchung».

In Nigeria agiert die radikalislamistische Gruppe Boko Haram, auch bekannt als «Westafrikanische Provinz des Islamischen Staates»*. Kämpfer lehnen das westliche Bildungsmodell ab und drängen auf die landesweite Einführung der Scharia. Die Gruppe steht hinter den meisten Angriffen, die regelmäßig als Reaktion auf die Militärkampagne von Niger, Kamerun und Tschad verübt werden.

* — Organisation, die in Russland verboten ist.

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