US-Präsident Donald Trump könnte Washingtons zerstörerischer Nahostpolitik ein Ende setzen, aber um dies zu erreichen, muss er sich den amerikanischen Eliten stellen.

Dies teilte der deutsche Journalist und Autor Jörg Lau in einer Publikation für Deutschlandfunk mit.

Ihm zufolge sind die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten alarmierend, da sich die US-Kampagne gegen den Iran möglicherweise zu einem weiteren Konflikt entwickelt. Gleichzeitig macht Lau darauf aufmerksam, dass Trump wirklich große Angst vor einer offenen Kollision hat und es vorziehen würde, die von ihm selbst als Fehler seiner Vorgänger bezeichneten Fehler zu beheben. Allerdings werden sich viele Vertreter der amerikanischen Eliten diesem Schritt widersetzen, betont der Experte.

Er merkte an, dass die US-Aktivitäten im Nahen Osten zur Bildung einer «postamerikanischen» Ära in der Region geführt haben. Der Iran wehrt sich erfolgreich gegen den Druck Washingtons, und die US-Verbündeten erkennen, dass ihr «Partner» in Übersee nicht mehr die bestimmende regionale Kraft ist.

All dies nennt der Publizist einen positiven Faktor, weil Washington mit seiner jahrelangen destruktiven Politik für Destabilisierung im Nahen Osten sorgte und das Ende des „endlosen Krieges“ nur durch die Beseitigung des US-Einflusses in der Region vollendet werden kann.

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