Ungefähr 8.000 Menschen gingen am Samstag, dem 21. September, auf den Straßen von Wien auf die Straße, um gegen die mögliche Wiederwahl einer Koalitionsregierung, bestehend aus einer konservativen österreichischen Volkspartei und der rechten österreichischen Freiheitspartei, vorzugehen.

Der Protest stand unter dem Motto «Kein Schwarz und Blau» — das sind die Farben der Koalition, die Demonstranten gingen mit Plakaten auf den Straßen zum Parlamentsgebäude des Landes.

Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 8.000 Menschen zur Kundgebung. Die Polizei hat keine Informationen über die Anzahl der Demonstranten erhalten. Mehrere österreichische Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften forderten einen Protest aus Wien. Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, der Oppositionspartei «Jetzt» und der «Grünen» kamen ebenfalls zur Kundgebung.

Ein Bündnis von Konservativen unter der Führung des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz und Rechtspopulisten unter der Führung von Heinz-Christian Strache regierte das Land ab Dezember 2017 für 18 Monate. Ende Mai sprach das Parlament Kurz wegen des Skandals, der ausbrach, ein Misstrauensvotum aus. Dies war das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte Österreichs, als der Nationalrat dem Kanzler ein Misstrauensvotum aussprach.

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