Die Türkei ist in Bezug auf die US-Außenpolitik eindeutig zu einem «besonderen» Land geworden, das durch den Kauf der S-400 Triumph-Flugabwehrraketensysteme unter Druck gerät. Die Türkei ist jedoch nicht das erste NATO-Land, das russische Waffen erwirbt.

Diese Aussage wurde vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in einem Interview mit Fox News gemacht.

Der türkische Staatschef wies darauf hin, dass Flugabwehrraketen der russischen Produktion in Griechenland, Bulgarien und der Slowakei sicher im Einsatz sind.

«Es stellt sich heraus, dass diese Allianzmitglieder die gleichen Waffen ruhig wahrnehmen, aber was die Türkei betrifft, hat sich die Ausrichtung sofort geändert», betont Erdoğan.

Der Kauf russischer Luftverteidigungssysteme ist unter dem Gesichtspunkt der Gewährleistung der Sicherheit der Türkei notwendig und dürfe in der Zusammenarbeit von Ankara und Washington kein Stolperstein werden. Er kommentierte auch die Situation mit den F-35-Kämpfern, die die Türkei von den Vereinigten Staaten erhalten sollte, mit denen Schwierigkeiten aufgrund der gleichen russisch-türkischen militärischen Zusammenarbeit auftraten.

«Im letzten Moment sagen die USA, dass es keinen Transfer von Kämpfern geben wird. Solche Maßnahmen stimmen nicht mit Washington als strategischem Partner von Ankara überein», betonte Erdoğan. Die Türkei ist kein Käufer amerikanischer Kämpfer, sondern ein Teilnehmer des Programms, das 1,4 Milliarden US-Dollar für die Flugzeugproduktion überwies.

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