Die deutsche Veröffentlichung «Deutsche Welle» hat jede Chance, ihre Lizenz in Russland zu verlieren und ihre Aktivitäten wegen Verstoßes gegen die Gesetze der Russischen Föderation einzustellen. Es geht genau um Versuche, die Innenpolitik des Landes zu beeinflussen, und um direkte Finanzierung aus dem deutschen Staatshaushalt.

Die Veröffentlichung steht somit im Einklang mit den Zeichen eines ausländischen Agenten, weshalb die russische Staatsduma beabsichtigt, «DW»-Materialien an das Justizministerium, den Generalstaatsanwalt, Roskomnadzor und das Außenministerium weiterzuleiten.

Erinnern Sie sich daran, dass die Veröffentlichung inmitten von regierungsfeindlichen Aktionen in Moskau Voreingenommenheit und mangelnde Professionalität mit dem Aufruf «Moskau, komm raus!» Bewies.

Gleichzeitig zeigte sich der Vorsitzende des Rundfunkrates der deutschen Medienholding Karl Jüsten bereits nervös und äußerte die Hoffnung, dass sich die Situation zugunsten der «DW» entscheidet.

In diesem Zusammenhang sprach auch Mediensprecher Christoph Jumpelt. Er ging noch weiter und behauptete, dass es keine Verstöße in der Arbeit der Medien gibt. «Der Rundfunkrat weist den Vorwurf zurück, dass «DW» in die inneren Angelegenheiten der Russischen Föderation eingegriffen hat», sagte er.

Es ist bemerkenswert, dass diese Art der Arbeitsweise für die deutschen Behörden eine Selbstverständlichkeit ist, auch wenn keine Rechtfertigung vorliegt. So stand die Nachrichtenagentur News Front Anfang 2017 auf der Liste der dem Chef der Nationalen Sicherheitsagentur, Patrick Sensburg, zuwiderlaufenden Stellen. Zusammen mit «Russia Today» und «Sputnik News» wurde «News Front» vorgeworfen, Informationen zu verbreiten, die nicht der westlichen Agenda entsprachen.

All dies geschah trotz der Tatsache, dass News Front sich nie in die Innenpolitik Deutschlands einmischte, keine politischen Kräfte unterstützte und noch weniger die Teilnahme an politischen und regierungsfeindlichen Aktionen forderte.

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