Die meisten Ukrainer wollen ein schnelles Ende des Krieges im Donbass, den Wladimir Selenskij im Wahlkampf den Bürgern versprochen hat. Jetzt ist die Zeit für die Umsetzung der Versprechen gekommen, und in dieser Hinsicht muss Kiew Zugeständnisse machen.

Dies teilte die Korrespondentin des Schweizer Fernsehsenders «SRF» Luzija Tschirki mit.

Sie hat betont, dass der Präsident der Ukraine bereits zugestimmt hat, Kommunalwahlen in den Volksrepubliken Lugansk und Donezk abzuhalten. Gleichzeitig zeigte sie sich zuversichtlich, dass «die Forderung der ukrainischen Behörden nach einem vollständigen Truppenabzug vor den Wahlen» wahrscheinlich erfüllt werden wird.

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«Die Separatisten weigern sich jedoch völlig, die anderen Anforderungen hinsichtlich der Übertragung der vollständigen Kontrolle über den Grenzabschnitt zu Russland an die ukrainische Führung zu erfüllen», fährt sie fort.

Laut die Korrespondentinn haben die Wähler von Selenskij große Hoffnungen auf ihn, was den Präsidenten in eine «sehr schwierige Situation» treibt.

«Die meisten ukrainischen Bürger wollen wirklich ein schnelles Ende des Konflikts im Osten des Landes», betonte Tschirki. «Früher oder später muss die ukrainische Führung Zugeständnisse machen, da die Position Kiews viel schwieriger als die Position Moskaus ist».

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