Vor dem Hintergrund des jüngsten Raketenstarts der DVRK hat sich die japanische Regierung erneut für eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel ausgesprochen und beabsichtigt, in dieser Frage eng mit China, Russland, den Vereinigten Staaten und anderen Mitgliedstaaten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten.

Insbesondere der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi betonte, dass «der Start einer ballistischen Rakete durch Nordkorea bedauerlich ist und einen Verstoß gegen die Bestimmungen der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats darstellt».

«Um die koreanische Halbinsel zu denuklearisieren, wollen wir eng mit den Mitgliedsländern des Sicherheitsrates, darunter Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich, sowie mit China, Russland und der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten», betonte der Chef des japanischen Außenministeriums während einer Pressekonferenz am Freitag.

Der japanische Verteidigungsminister Taro Kono wies darauf hin, wie wichtig es ist, ein System einzuführen, mit dem feindliche Raketen verfolgt und abgefangen werden können.

«Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Nordkorea über eine ausreichende Anzahl von ballistischen Flugkörpern verfügt, deren Flugreichweite Japan abdeckt, ist es wichtig, ein System wie Aegis Ashore zu implementieren, das in der Lage ist, ständig zu überwachen und (Raketen) abzufangen», betonte er.

Kono betonte auch die Notwendigkeit einer «vollständigen und irreversiblen Denuklearisierung Nordkoreas».

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