Der Außenminister der Europäischen Union, Josep Borrell, sagte, der Dialog zwischen Belgrad und Pristina über die «Kosovo»-Regelung hat sich in die Länge gezogen.

Die derzeitige Situation kann nicht bestehen bleiben, und er wird sich persönlich aktiv auf die Suche nach einer Kompromisslösung einlassen.

«Das «Kosovo» sollte die Zölle abschaffen (100% auf Waren aus Serbien — Hrsg.). Und Serbien sollte sich aktiv an Verhandlungen beteiligen», erklärte der europäische Politiker.

Auf die Frage von Journalisten, ob sich die Tatsache, dass Spanien die Unabhängigkeit des «Kosovo» nicht anerkennt, auf seine Teilnahme auswirken würde, antwortete Borrell, dass in Europa trotz eines solchen Positionsunterschieds alle darin einig sind, das Problem zu lösen.

«Und wenn Russland, Indien und China das Kosovo nicht anerkennen, wird es kein Staat sein», fügte der Chef der europäischen Diplomatie hinzu.

Die Figur von Josep Borrell als Leiter des Außenministeriums war zunächst nicht nur wegen der spanischen Staatsbürgerschaft für den Balkan interessant, sondern auch dank wiederholter Äußerungen über die Unannehmbarkeit des Separatismus: der katalanischen und der kosovarischen.

 

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