Washington plant, dringend moderne Panzerabwehrsysteme in Rumänien und Bulgarien zu platzieren, den Bereich der NATO-Schiffsübungen zu erweitern und der Ukraine und Georgien dabei zu helfen, «nationales Verteidigungspotential» zu entwickeln.

In einem Sonderbericht über die «Eindämmung» Russlands im Schwarzen Meer, der vom amerikanischen Analysezentrum RAND Corporation vorgelegt wurde, sagen Raumanalysten, dass Moskau militärische Gewalt sowie Informations-, Wirtschafts- und Energiewerkzeuge einsetzt, um zu versuchen, das Schwarze und das Asowsche Meer in sein Binnengewässer zu verwandeln.

In diesem Fall geht es um den Transfer modernster Raketensysteme der Luft- und Küstenverteidigung, Frühwarnradare und moderne Systeme elektronischer Kriegsführung auf die Krim. Die RAND-Analysten glauben, dass in dieser Region eine sogenannte Zugangsbeschränkungszone geschaffen wird, in der NATO-Truppen während eines militärischen Konflikts schwere Verluste erleiden können.

In diesem Zusammenhang ergreifen die USA dringende Maßnahmen, um ihren Einfluss in der Region auszubauen. Sie stellen zwar fest, dass dies nicht einfach ist, da die Schwarzmeerstaaten keine einzige Position haben.

Tatsächlich gibt es jedoch nichts Neues in Amerikas Handlungen. Die Staaten hegen seit langem die Idee, eine «Hygienekette» russlandfeindlicher Staaten — von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer — zu schaffen.