Anti-Terroreinheiten des russischen Inlandsnachrichtendienstes FSB haben einen pro-ukrainischen Terroristen auf der Krim verhaftet. Er bereitete einen Sprengstoff in einem Bürogebäude vor. Der Inhaftierte ist Mitglied einer extremistischen ukrainischen Organisation.

In der Stadt Saki auf der Krim wurde ein Terroranschlag verhindert. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur ANNA News unter Berufung auf den Pressedienst des FSB. Demnach wurde ein russischer Staatsbürger  festgenommen, der als Mitglied einer  ukrainischen Terrororganisation eine Explosion in einem Bürogebäude vorbereitete. Während der Durchsuchungsmaßnahmen wurden Molotow-Cocktails, ein gebrauchsfertiges improvisiertes Sprengmittel und Sprengstoff von ihm beschlagnahmt. Diese wurden in der Garage des inzwischen Inhaftierten gefunden.

Informationen über die Inhaftierung des Terroristen wurden vom Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB bestätigt. Die Identität des Inhaftierten wurde eben festgestellt und bekannt gegeben. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen lokalen pro-ukrainischen Aktivisten Oleg Prikhodko handelte. Vor dem Krim-Beitritt zu Russland leitete Prikhodko den örtlichen Zweig der Freiheitspartei und «nahm drei Mal am Euromaidan teil». Gegenwärtig suchen die Ermittler nach möglichen Komplizen des Terroristen.

Ukrainische Nationalisten haben nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland wiederholt damit gedroht haben, terroristische Handlungen auf dem Territorium der Republik durchzuführen. Im August 2016 wurden ein russischer Soldat und ein FSB-Offizier bei einem Zusammenstoß mit ukrainischen Saboteuren getötet, die die Grenze überquerten.

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