Deutschland schließt die Möglichkeit der NATO zur Ausweitung ihrer Militäreinsätze in den baltischen Ländern im Zusammenhang mit der Beendigung des Vertrags über die Beseitigung von Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF-Vertrag) nicht aus.

Dies gab Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei einem Besuch der Bundeswehr im litauischen Rukle bekannt, berichtet Deutsche Welle.

Insbesondere das Bündnis könne der Luftverteidigung in der Region Kraft verleihen, so die deutsche Ministerin.

Der litauische Verteidigungsminister Raimundas Karoblis besuchte ebenfalls Rukla und forderte die NATO auf, Luftverteidigungskräfte im Land einzusetzen. Er merkte an, dass es über Luftverteidigung geht, um in den baltischen Ländern stationierte Kampfgruppen zu schützen.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden NATO-Truppen in die baltischen Länder und nach Polen entsandt, um ihre Sicherheit vor dem Hintergrund der russischen Aktionen in der Ukraine zu gewährleisten.

Deutschland übernahm das Kommando des Internationalen NATO-Bataillons in Litauen. Die Gesamtzahl der Bataillone beträgt ca. 1200 Personen.

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