In Uganda wurde die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex, sogenanntes «Kill the Gays»-Gesetz («Tötet die Schwulen»), aufgehoben. Eine Wiedereinführung dieses Gesetzes soll den Anstieg unnatürlicher Sex-Praktiken im Land drosseln.

Das Gesetz wurde im Jahre 2014 «aus technischen Gründen» aufgehoben. Das aktuelle Strafrecht kriminalisiert lediglich die Tat. Mit dem neuen Gesetz will man in Uganda klarstellen, dass sich jeder, der sich an Rekrutierungen oder Anwerbungen beteiligt, strafbar mache. Und: „Wer schwere Taten begeht, wird zum Tode verurteilt.“

Ugandas Präsident Yoweri Museveni (75) ist auch für die Verschärfung des Gesetzes. Als Grund hierfür wird unter anderem die Propaganda und Rekrutierung an Schulen angeführt, die Homosexualität als etwas «völlig Natürliches» bewerben.

 Ethik- und Integritätsminister, Simon Lokodo (61), sagte gegenüber der „Thomas-Reuters-Stiftung“: „Homosexualität ist für Ugander nicht selbstverständlich. Es hat aber eine massive Rekrutierung durch schwule Menschen in Schulen, vor allem gegenüber Jugendlichen gegeben. Dabei wurde die Unwahrheit verbreitet, dass Menschen so geboren werden. “

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