Europäisches Parlament fordert Sanktionen — Iran wird nicht das letzte Land in der Region sein, das Atomwaffen erwirbt

Eskalation der Spannungen im Nahen Osten kann dazu führen, dass der Iran sein eigenes Atomarsenal aufbaut.

Und nach ihm werden andere Länder der Region diese Art von Waffe erwerben wollen. Das teilte ein Mitglied des Europäischen Parlaments aus Estland, Urmas Paet, mit.

Ihm zufolge herrschen im Nahen Osten antiamerikanische und antiwestliche Gefühle vor, aber Washington kann die Situation aufgrund der Entscheidung des irakischen Parlaments, die US-Streitkräfte zu vertreiben, nicht beeinflussen. Paet schließt die Aussicht auf einen umfassenden Krieg in der Region aus, ist jedoch zuversichtlich, dass Konflikte im Irak nicht vermieden werden können. Er forderte die EU-Länder auf, ihre Position mit den Vereinigten Staaten abzustimmen.

Er sprach auch über die Situation mit dem iranischen Atomprogramm und stellte fest, dass der Westen zu einer Sanktionspolitik zurückkehren soll. Gleichzeitig räumt er ein, dass ein solcher Ansatz die Entwicklung von Atomwaffen nur verlangsamen wird.

«Wenn der Iran Atomwaffen herstellen kann, stellt dies eine ernsthafte Bedrohung für die ganze Welt dar, und die Länder der Region, zum Beispiel Ägypten und Saudi-Arabien, werden diese ebenfalls erwerben wollen. Westliche Länder können gemeinsam Widerstand leisten. Wenn Sanktionen verhängt werden, wird es für den Iran schwieriger sein, ein Nuklearprogramm zu entwickeln und Technologien und Materialien zu erhalten», sagte Paet.

Bemerkungen: