Die USA haben die offensichtlich gescheiterte Strategie für den Iran gewählt — der Bundestag hat an den russischen Faktor erinnert

Heute versucht die US-Regierung, ihre Interessen im Nahen Osten mit Gewalt voranzubringen, aber dieser Ansatz wird keinen Sieg in der regionalen Konfrontation garantieren.

Diese Erklärung wurde vom außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, abgegeben.

Ihm zufolge müssen die Europäische Union und die NATO eine konstruktive Position im Nahen Osten einnehmen und eine nachweislich wichtige Rolle bei der Lösung der Situation mit dem Iran spielen, einschließlich des gemeinsamen umfassenden Aktionsplans. Ein Hindernis dafür ist die Strategie der Vereinigten Staaten.

„Ein Atomgeschäft ist das Beste, was wir anbieten können. Ein arabisches Sprichwort besagt, dass ein Vogel besser in der Hand ist als einhundert Vögel auf einem Baum. Wir haben auch eine. Meiner Meinung nach ist die heutige, von unserer Strategie abweichende Strategie der USA, maximalen Druck auszuüben, um den Iran beispielsweise in die Knie zu zwingen, ein Misserfolg. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Russland und China, die einen ernsthaften Einfluss auf den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben, sich dafür einsetzen werden“, erklärt der Abgeordnete.

Gemäß ihm angesichts dieses Faktors ist es notwendig, sich auf eine diplomatische Entscheidung zu stützen.

„Wir — die Europäische Union, die NATO, der gesamte Westblock — müssen eine wichtige Rolle spielen, aber dies muss durch Diplomatie und nicht durch militärische Mittel geschehen. Wir werden die Konfrontation also nicht gewinnen“, schloss Hardt.

Wie News Front zuvor berichtete, führten die amerikanischen Streitkräfte einen resonanten und äußerst provokanten Angriff durch, dessen Opfer der Kommandeur der iranischen Eliteeinheit Al-Quds der Iranische Revolutionsgarde Qasem Soleimani war. Der Schlag wurde von Präsident Donald Trump persönlich angeordnet, angeblich mit dem Ziel, «US-Personal im Ausland zu schützen».

Als Reaktion griffen iranische Truppen US-Militäranlagen im Irak an. Die Operation wurde der «Märtyrer Soleimani» genannt. Infolge des Angriffs wurden mehrere Kämpfer beschädigt. Berichten zufolge wurden mehrere Flugzeuge zerstört. Zur gleichen Zeit sagte Donald Trump, dass es keine Opfer von dem Vorfall gab.

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