In Deutschland wurden die Militanten vor Gericht gestellt, die Assads Anhänger in Syrien getötet hatten

In Deutschland hat der Oberste Gerichtshof des Landes Baden-Württemberg am 13. Januar vier islamistische Terroristen vor Gericht gestellt, die an den Massakern an Anhängern des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien beteiligt waren.

Einer von ihnen, ein 1988 geborener Mann, wurde wegen Mordes an zwei Personen und weiterer 17 Todesfälle zu lebenslanger Haft verurteilt.

Laut den während des Prozesses im Frühjahr 2013 gemeldeten Aussagen wurden mindestens 19 Polizeibeamte und Regierungssoldaten, die zuvor während der Kämpfe um die Stadt Raqqa gefangen genommen worden waren, in einer Müllkippe in der Nähe von Tabka in Syrien getötet. Seit der Befreiung Raqqas von den Islamisten wurden in der Nähe der Stadt neun Massengräber mit Tausenden von Leichen entdeckt.

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