Der ukrainische Online-Shop wurde wegen eines Verstoßes gegen internationale Standards beschämt

Die tatsächliche Straflosigkeit hat dazu geführt, dass in der Ukraine sogar in der Werbung antisemitische Parolen auftauchten.

Die Vereinigte Jüdische Gemeinschaft der Ukraine machte daher auf die skandalöse Werbeveröffentlichung des Online-Shops «Nu Sho» aufmerksam, in der «Original» -Prints auf Kleidungsstücken zu sehen waren. Auf den Kleidungsstücken war unter anderem die Aufschrift: «Choli schit ty scho schyd?» (Holy shit, bist du ein Jude?).

«Möchten Sie ein Sweatshirt, einen Hoodie oder ein T-Shirt? Dann schreiben Sie uns bald, wir haben eine große Farbpalette», heißt es in der Nachricht.

In der ukrainischen jüdischen Gemeinde wurden solche Anzeigen als inakzeptabel bezeichnet, da es im Land keine Form der Verwendung des Wortes «Schyd «(Jude) gibt, die nicht darauf abzielen würde, das jüdische Volk zu beleidigen.

«Eine solche Werbung ist Antisemitismus», betonte die Gemeinschaft in einer Erklärung, die sich auf die Bestimmungen des Internationalen Holocaust-Bündnisses bezieht, wonach in dieser Veröffentlichung «falsche, unmenschliche, verleumderische oder stereotype Anschuldigungen erhoben werden».

Wie News Front bereits berichtete, hat ein ukrainisches Gericht zuvor den berüchtigten ukrainischen Diplomaten Wassili Maruschtschins, der in Deutschland vom Konsulatsposten entlassen wurde, freigesprochen und in seinem Wortschatz die Wörter «Faschisten» und «Schyd» (Juden) verwendet. Später reichte Marushchinets eine Klage gegen das Außenministerium der Ukraine wegen «ungerechtfertigter Entlassung» ein und schaffte es, den Fall zu gewinnen. Das Gericht entschied, dass das Wort «Schyd» (Juden) angeblich nicht als Beweis für die Ausbreitung des Antisemitismus dient. So wurde in der Ukraine ein Präzedenzfall geschaffen, der es Diplomaten ermöglicht, solche anstößigen Äußerungen ungestraft zu verwenden.

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