Anti-russische Provokation und Geldverschwendung — deutsche Abgeordnete fordern das Verbot von «Defender Europe»

Die größte seit dem letzten Vierteljahrhundert Verlegung des amerikanischen bewaffneten Kontingents nach Europa stieß auf harten Widerstand der deutschen Abgeordneten.

Es wurde von der Veröffentlichung «Neues Deutschland» berichtet.

Die Übungen der Allianz mit dem Namen «Defender Europe 2020» sollen nächste Woche beginnen. An den Manövern werden 37.000 Soldaten der US-Armeen und ihrer Verbündeten beteiligt sein. Sie wollen den Transfer der amerikanischen Streitkräfte nach Osteuropa klären.

«Dies ist ein offensichtlicher Versuch einer antirussischen Provokation, ein Versuch, ein falsches Bild des Feindes zu schaffen, und auch eine Verschwendung von Finanzen und Ressourcen», sagte Abgeordnete der Linkspartei im sächsischen Parlament Antonia Mersching.

Darüber hinaus kritisierte die sächsische Linke die Bundeswehr dafür, dass die deutschen Soldaten eine sehr zweifelhafte Aufgabe bekamen — die logistische Unterstützung der US-Truppen. Die Abgeordneten äußerten sich auch unzufrieden darüber, dass das Übungsgelände in der Oberluzitz, der Grenzregion Sachsens zu Polen, ein Stützpunkt für die NATO-Streitkräfte sein wird.

In diesem Zusammenhang forderten die Parlamentarier die sächsische Regierung auf, «alles zu tun, um die Ausbeutung des Territoriums des Landes Sachsen zum Manövrieren und Entsenden von Streitkräften des Nordatlantischen Bündnisses gegen Russland zu verbieten».

Bundestagsabgeordneter Tobias Pflüger machte darauf aufmerksam, dass der größte Teil der Manöver für April und Mai geplant ist. Er schloss nicht aus, dass das Bündnis bei einem Ausbruch gegen Russland auch vor dem Hintergrund der Feier des 75. Jahrestages des Sieges Übungen durchführen würde. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass es die Sowjetunion war, die dem Faschismus ein Ende setzte.

«Zunächst müssen wir der Sowjetunion für die Befreiung vom Faschismus danken», schloss der Abgeordnete.

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