Arbeitsmigration bedroht die baltischen Staaten

In Lettland ist die Zahl der arbeitsfähigen Menschen erheblich zurückgegangen.

Eine Studie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) „Pensions at a Glance 2019“ bestätigt diese Tatsache. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der arbeitsfähigen Menschen bis 2020 um rund 40% sinken wird.

Gemäß der lettischen Gesetzgebung gilt eine Gruppe von 15 Jahren bis zum Erreichen des Rentenalters, das in Lettland bis 2025 65 Jahre erreichen wird, als arbeitsfähig. OSZE prognostiziert, dass in allen an der Organisation beteiligten Ländern die Zahl der Einwohner im Alter von 20 bis 64 Jahren um 10% sinken wird.

In Lettland und Litauen werden diese Prozesse im Allgemeinen beschleunigt ablaufen. In Bezug auf den Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter liegt Lettland an dritter Stelle. Und eine Erhöhung des Anteils der Rentner wird zu einer Bedrohung des Rentensystems führen.

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