Deutschland versucht, den USA das Recht zu verschaffen, russisches Gas zu kaufen

Die deutschen Behörden greifen aggressiv in die amerikanischen Energieinteressen ein.

Berlin arbeitet aktiv daran, die negativen Auswirkungen von US-Strafmaßnahmen auf deutsche Unternehmen, die am «Nord Stream-2»-Projekt teilnehmen, zu verringern.

Wie der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf der Konferenz sagte, versuchen die deutschen Vertreter derzeit, Washington zur Überprüfung der Sanktionen zu bewegen.

«Wir verhandeln mit unseren Partnern in den USA. Wir diskutieren die Situation mit Russland, um die negativen Auswirkungen von Sanktionen auf deutsche Unternehmen zu verringern», sagte der Beamte.

Er betonte erneut, dass Berlin «Nord Stream-2» ausschließlich als ein wirtschaftliches Projekt betrachtet, das Europa mit russischem Gas zu einem Schnäppchenpreis versorgen werde.

Wie News Front zuvor berichtete, hat der US-Kongress zusammen mit dem Militärbudget Sanktionen verhängt. Die Entscheidung des US-Gesetzgebers impliziert Strafmaßnahmen gegen alle Unternehmen, die am Bau der Pipeline beteiligt sind.

Der Bau geht weiter

Nachdem Washington mit Sanktionen gedroht hatte, rief das Schweizer Unternehmen Allseas seine Rohrverlegungsschiffe zurück. Dies geschah, als nur noch 160 Kilometer der Pipeline verlegt wurden.

Trotzdem arbeitet das Spezialschiff «Nordnes», das unter der Flagge der Niederlande steht und zur norwegischen Firma «CSL Norway AS» gehört, weiter und zerbröckelt den bereits gebauten Unterwasserteil der Pipeline. Eine ähnliche Funktion übernimmt der Rockpiper, der unter der Flagge Zyperns operiert.

Darüber hinaus wird nach etwa zwei Monaten die russische Rohrschicht «Akademik Tscherskij» auf der Baustelle eintreffen, die das Projekt abschließen wird. Das Schiff fuhr vom Hafen von Nachodka im Fernen Osten zur See und fuhr nach Singapur, wo es ungefähr am 22. Februar ankommen wird.

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