Proteste gegen Migranten in Griechenland

Auf den griechischen Inseln Lesbos und Chios toben Proteste gegen den Bau neuer Lager für Migranten.

Die Inselbewohner werfen Steine und provisorische Bomben auf die Polizei. Die griechische Polizei versucht, Proteste mit Tränengas zu bekämpfen.

Einwohner Griechenlands haben sich lange über die Anwesenheit von Zehntausenden von Asylbewerbern auf den Inseln beschwert. Migranten kommen dort mit dem Boot an. Bestehende Lager sind bereits zu klein, um alle Migranten aufzunehmen. Die Regierung will sie schließen und im Gegenzug neue Aufnahmezentren für Flüchtlinge bauen. Der Einheimische ist jedoch dagegen.

Die Situation eskalierte bereits am Dienstag, als Schiffe mit Ausrüstung für den Bau von Lagern und Verstärkung für die Polizei in Griechenland eintrafen. Hunderte von Demonstranten versammelten sich, um dies zu verhindern, was zu Zusammenstößen mit der Polizei führte.

Die Bewohner blockierten auch Straßen mit Fahrzeugen, um den Bau von Lagern zu verzögern.

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