Moskau und Minsk sind einen Schritt vom Ölabkommen entfernt — Lukaschenko deutet auf seine eigenen Verdienste hin

Russland stimmte allen Bedingungen von Belarus für die Ölversorgung zu.

Eine solche Annahme wurde am Samstag, dem 21. März, vom Chef der Republik Belarus, Alexander Lukaschenko, während eines Treffens mit Regierungsmitgliedern getroffen.

«Ich habe Anweisungen gegeben, um die Vorschläge Russlands zur Lieferung von Rohstoffen zu prüfen. Wir haben sie vor drei Tagen erhalten. Soweit ich weiß, hat Russland unseren Vorschlägen vollkommen zugestimmt?», fragte Lukaschenko.

Der Chef des Präsidentenapparats, Igor Sergejenko, bestätigte seinerseits die Annahme und fügte hinzu, dass die aus Moskau eingegangenen Vorschläge bereits als Teil einer speziellen Arbeitsgruppe betrachtet worden sein.

Wie News Front bereits berichtete, versuchte Alexander Lukaschenko lange Zeit, einen Rabatt auf russisches Öl zu erhalten, das in die Republik geliefert wurde. Seine Ambitionen führten letztendlich dazu, dass die Lieferungen aufgrund fehlender Vereinbarung ganz eingestellt wurden.

Die Situation wurde durch den Einbruch der Ölpreise verschärft. Unter diesen Bedingungen wurden die Chancen auf eine Einigung zwischen Minsk und Moskau verringert. Gleichzeitig begann der für Weißrussland strategische Ölraffineriesektor aufgrund des Mangels an Rohstoffen zu leiden, da die Produktion um 40 Prozent zurückgegangen war.

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