Corona-Krise: Die Bundesregierung warnt vor einem «Wirtschaftsangriff» auf Deutschland

Ausländische Unternehmen warten nur auf den richtigen Moment, um große deutsche Unternehmen aufzunehmen.

Dies teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit.

Ihm zufolge hat die durch die Pandemie des Coronavirus COVID-19 ausgelöste Wirtschaftskrise große deutsche Transport- und Infrastrukturunternehmen ernsthaft geschwächt. Gleichzeitig haben ausländische Unternehmen ihr Interesse an ihnen nicht verloren und können die Situation nutzen.

«Wir haben nicht nur einen viralen Angriff. Wir könnten auch einen Wirtschaftsangriff danach erleben», betont der Beamte.

Er gab zu, dass Berlin ein Szenario befürchtete, in dem ausländische Unternehmen mit der Übernahme deutscher Firmen beginnen würden. Deutschland wird also tatsächlich externen Kräften die Kontrolle über ein Segment der Wirtschaft geben. In diesem Zusammenhang entwickeln die Behörden, wie der Minister feststellte, bereits Gegenmaßnahmen.

«Wir wollen dafür sorgen, daß wir diese Pläne von außen abwehren. Es geht darum, Wirtschaftskraft in Deutschland nach der Krise zu sichern», sagte Andreas Scheuer.

Nach Angaben des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung kostet die durch die Pandemie verursachte Krise Deutschland mehr als 500 Milliarden Euro. Mehr als eine Million Deutsche werden jedoch arbeitslos.

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