Coronavirus-Pandemie: Die USA wollen die Notlage von Boris Johnson nutzen, um Geld aus China herauszuholen

Geld wird keine Menschen zurückgeben, die an einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, aber dies bedeutet nicht, dass die Vereinigten Staaten dieses Geld nicht erhalten sollten.

Coronavirus-Pandemie: Die USA wollen die Notlage von Boris Johnson nutzen, um Geld aus China herauszuholen

Diese Erklärung wurde von dem amerikanischen Publizisten Gordon Chang abgegeben, der im Fernsehsender Fox News die Aussicht auf eine «Entschädigung für das Coronavirus» aus China kommentierte.

Chang gab zu, dass die Vereinigten Staaten allein eine solche Aufgabe nicht bewältigen könnten, schlug jedoch vor, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten.

«China verfügt weltweit über viele liquide Mittel. Zum Beispiel hat er Anleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Aber es gibt immer noch Finanzmittel in Euro, Pfund Sterling, Yen und Schweizer Franken. Ich glaube, es gibt in kanadischen Dollar. Wenn wir uns mit den Emittenten dieser Währungen zusammenschließen, könnten wir eine beeindruckende Menge an Finanzmitteln bereitstellen», sagt der Publizist. Er betonte, dass «dies die Welt nicht für die beanspruchten Leben entschädigen würde».

Ihm zufolge würden die Vereinigten Staaten auf diese Weise lieber eine «Abschreckung» für die Zukunft erhalten, als einen ausreichenden Geldbetrag. Er sagte auch Chinas Reaktion voraus.

«Zuallererst würden sie sagen, dass es eine Weigerung ist, eine Schuldenverpflichtung zu erfüllen. Dann würde scharfe Kritik über uns kommen, Vorwürfe, wir seien nicht bereit, als Mitglied des globalen Finanzsystems Verantwortung zu tragen. Dann würde es einen Versuch geben, die Dominanz des Dollars zu zerstören», fährt Chang fort.

Deshalb müssen die Vereinigten Staaten, wie der Journalist feststellt, Verbündete finden, um die Entschädigung aus China herauszuholen. Insbesondere schlug er vor, Großbritannien mit diesem Abenteuer zu verbinden.

«In Anbetracht dessen, was mit dem britischen Premierminister passiert, denke ich, dass sie verbittert genug sind, um eine Koalition zu bilden», erklärte Gordon Chang.

Wie News Front zuvor berichtete, erkrankte der britische Premierminister Boris Johnson an einer Coronavirus-Infektion und befand sich bald auf der Intensivstation. Nach Angaben der Regierung ist sein Zustand stabil, der Patient erhält jedoch Sauerstoffunterstützung.

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