«Menschliche Tötungsmaschine»: Tweets des iranischen Außenministeriums stellen israelische Verbrechen in den Mittelpunkt

Der Iran sagt, dass Israels langjährige Erfahrung mit Gräueltaten und Apartheidpolitik gegen das palästinensische Volk in den letzten Jahrzehnten seinen Ruf als «menschliche Tötungsmaschine» bestätigt.

"Menschliche Tötungsmaschine": Tweets des iranischen Außenministeriums stellen israelische Verbrechen in den Mittelpunkt

Das iranische Außenministerium machte auf einige der Verbrechen aufmerksam, die das israelische Regime in den besetzten palästinensischen Ländern begangen hat, und stellte fest, dass Gewalt, Folter, Rassismus und Barbarei Teil der DNA von Tel Aviv geworden sind. Darüber schreibt der iranische Sender Press TV.

«Das zionistische israelische Regime ist von Natur aus eine menschliche Tötungsmaschine, die den Palästinensern wahllos das Leben nimmt», heißt es in einem Tweet.

In dem Tweet waren Hinweise auf Israels Mord an dem 20-jährigen Rouzan al-Najjar enthalten, einem freiwilligen Erste-Hilfe-Helfer aus Gaza, der 2018 absichtlich von israelischen Streitkräften erschossen wurde.

«Systematische Folter liegt in der DNA Israels», heißt es in einem weiteren Tweet. «Es ist ein gewalttätiges zionistisches Regime mit langjähriger Politik, die unschuldigen Palästinenser zu Tode zu foltern.»

Israels Folterung palästinensischer Insassen, die oft ohne klare Anklage oder Gerichtsverfahren eingesperrt sind, ist kein Geheimnis.

Amnesty International bestätigte im vergangenen Jahr, dass palästinensische Häftlinge aller Altersgruppen, einschließlich Kinder, in den Händen israelischer Soldaten, Polizisten und Beamter der Israel Security Agency (ISA) systematisch Folter und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt sind.

 

Das iranische Außenministerium betonte auch die Vorliebe der jüngeren Palästinenser, der israelischen Besatzung trotz der Rücksichtslosigkeit des Regimes entgegenzuwirken.

«Besatzung ist das Rückgrat der Apartheid Israel», heißt es in dem Tweet. «Die jüngere palästinensische Generation ist jedoch mutig genug, die Besatzung nicht länger zu tolerieren.»

Eine solche Freiheitskämpferin ist Ahed Tamimi (Bild unten), die 19-jährige Frau, die weltweit immer wieder Schlagzeilen in den Medien gemacht hat, weil sie sich tapfer den israelischen Streitkräften gestellt und sogar ins Gefängnis gesteckt hat, weil sie sie gelegentlich geschlagen und ins Gesicht geschlagen hat.

"Menschliche Tötungsmaschine": Tweets des iranischen Außenministeriums stellen israelische Verbrechen in den Mittelpunkt

In den Tweets des Ministeriums heißt es weiter, dass seit 2008 israelische Streitkräfte über 5.500 Palästinenser getötet und über 113.000 weitere verletzt haben. Die Zahl würde erheblich steigen, wenn auch Fälle von Gewalt gegen Siedler berücksichtigt würden.

Weitere wichtige Zahlen, die in den Tweets hervorgehoben werden, sind die vom israelischen Militär zerstörten Häuser, die seit 2006 1.500 überschritten haben.

Das israelische Regime hat außerdem über 12.000 Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben, davon rund 6.700 im besetzten Westjordanland. Die zweite Zahl ist angesichts des jüngsten Push-Buy-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu von Bedeutung, um weitere Gebiete in der Region zu annektieren.

Die Tweets sind Teil der weltweiten Online-Quds-Day-Kampagne # COVID1948, die darauf abzielt, die Notlage der Palästinenser zu einem Zeitpunkt zu beleuchten, zu dem jährliche Demonstrationen aufgrund gesundheitlicher Bedenken aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt wurden.

Neben der iranischen Regierung hat sich auch der offizielle Twitter-Account des Führers der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, an der Kampagne beteiligt, indem er den Hashtag #FlytheFlag bewarb und Anhänger Palästinas auf der ganzen Welt ermutigte, das Recht Palästinas auf Staatlichkeit hervorzuheben, indem er Bilder mit veröffentlichte seine Flagge.

Ayatollah Khamenei sagte auch früher, dass nur das palästinensische Volk zu Recht berechtigt ist, seine Regierung durch ein Referendum zu wählen.

Bemerkungen: