Bayerns Ministerpräsident und Krisengewinnler Söder schwört auf zweite Corona-Welle ein

Nach den Lockdowns in Norddeutschland im Zuge der Corona-Ausbrücke warnt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor einer zweiten Welle der Infektionskrankheit und schwört auf weitere Lockdowns und Maskenpflichten ein.

Bayerns Ministerpräsident und Krisengewinnler Söder schwört auf zweite Corona-Welle ein

In einer Videobotschaft sagte er: «Wir müssen wirklich weiter aufpassen. Die aktuellen Ausbrüche sind eine Warnung. Distanz, Hygiene und Masken bleiben wichtige Vorsichtsmaßnahmen. Und bei neuen Ausbrüchen ist schnelles Handeln entscheidend.»

Der CSU-Ministerpräsident gilt als Hardliner der starken Freiheitsbeschränkungen und der Maskenpflicht. Söder will die Maskenpflicht solange aufrecht erhalten, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Teilweise sprach er sogar von einer Impfpflicht.

Das vollständige Video wurde auf Twitter veröffentlicht.

Söder selbst wehrt sich juristisch gegen Vorwürfe der Opposition, die Söder unterstellt, der Familienbetrieb produziere sogenannte «Faceshields» aus Eigennutz.  So schrieb beispielsweise die AfD-Oppositionspolitikerin Corinna Miazga, Söders Frau «macht jetzt in #faceshields und verdient so an der Maskenpflicht». Gegen diesen Vorwurf wurde sogar ein Promianwalt eingeschaltet, der Miazga verbieten soll diese Behauptung weiter zu verbreiten.

Staatsmedien wie der BR sprechen in diesem Zusammenhang von «konstruierten Vorwürfen» der AfD, die eine Kampagne gegen den CSU-Ministepräsidenten gestartet haben sollen.