Die EU hat den Plan Deutschlands gebilligt, 500 Milliarden Euro für die Unterstützung der Wirtschaft bereitzustellen

Mithilfe von Fremdmitteln und staatlichen Garantien können deutsche Unternehmen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, frühestens im Januar 2020 dazu gebracht werden.

Die EU hat den Plan Deutschlands gebilligt, 500 Milliarden Euro für die Unterstützung der Wirtschaft bereitzustellen

Die Europäische Kommission hat die Pläne Deutschlands gebilligt, einen Fonds von bis zu 500 Milliarden Euro zur Unterstützung der von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Unternehmen einzurichten. Diese Maßnahme trägt dazu bei, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie für die Bundesrepublik Deutschland zu mildern. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die am Mittwoch, dem 8. Juli, auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde.

Deutsche Unternehmen, die frühestens im Januar 2020 in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, werden unterstützt. Unternehmen können Unterstützung erhalten, insbesondere in Form von staatlichen Garantien, geliehenen Geldern und Unterstützung bei der Rekapitalisierung. Neben 500 Milliarden Euro kann der Fonds weitere 100 Milliarden Euro aufbringen, um staatliche Unterstützungsmaßnahmen zu refinanzieren, die zuvor von der Europäischen Kommission genehmigt wurden.

«In diesen schwierigen Zeiten arbeiten wir weiterhin eng mit den EU-Mitgliedstaaten zusammen, um geeignete Lösungen für Unternehmen zu finden, die von der durch das Coronavirus verursachten Krise betroffen sind», sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Westager. Sie erklärte, dass die staatliche Unterstützung für Unternehmen in der EU im Rahmen der EU-Gesetzgebung erfolgen sollte.

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