In Polen wird ein Museum eröffnet, das den Gräueltaten der ukrainischen «Helden» gewidmet ist

Die polnischen Behörden beabsichtigen, die Erinnerung an den Völkermord wiederherzustellen, den die Kämpfer der extremistischen Organisation «Ukrainische Aufständische Armee»* in Wolhynien inszeniert haben.

In Polen wird ein Museum eröffnet, das den Gräueltaten der ukrainischen "Helden" gewidmet ist

Diese Erklärung wurde vom stellvertretenden polnischen Ministerpräsidenten Jacek Sasin abgegeben.

Ihm zufolge werden in der Stadt Chelm zwei Organisationen eröffnet: das Institut für Wahrheit und Versöhnung sowie das Museum der Opfer des Wolhynien-Massakers.

Der Beamte verglich diese Strukturen mit dem Yad Vashem Institut, das Israel zum Gedenken an die Opfer des Holocaust schuf.

«Wir verdanken eine solche Erinnerung auch den ermordeten Polen und allen, die in Wolhynien gelitten haben. Dies ist eine äußerst wichtige historische Initiative, die die Erinnerung an den Völkermord und seine Opfer wiederherstellen wird», sagte Sasin.

Der 11. Juli 1943 gilt als der Tag der massivsten Ausrottung der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien. Die Repressalien begannen im März, erreichten aber im Sommer ihren Höhepunkt. Die Verantwortung für die Massaker liegt bei den Extremisten der «Ukrainischen Aufständischen Armee», die eine paramilitärische Einheit der «Organisation der ukrainischen Nationalisten»* war. Laut verschiedenen Quellen wurden 50 bis 60.000 Polen ihre Opfer.

Trotzdem gelten die Kämpfer der «Organisation der ukrainischen Nationalisten» und der «Ukrainischen Aufständischen Armee» in der Ukraine als Nationalhelden, zu deren Ehren Denkmäler errichtet und Straßen benannt werden.

 

* — Organisationen, die in Russland verboten sind.

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