Bloomberg: Wie Joe Biden sich einem Gegner ergeben hat

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden versucht, auf dem Feld seines Gegners zu spielen, und kapituliert tatsächlich vor den Ideen von Donald Trump.

Bloomberg: Wie Joe Biden sich einem Gegner ergeben hat

Das geht aus einem Leitartikel der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, der dem Wirtschaftsplan des 77-jährigen Demokraten gewidmet ist, der verdächtig an Trumps Konzept «America first»-Stil erinnert.

Die Medien behaupten, dass einige von Bidens Vorschlägen vernünftig aussehen, aber insgesamt liefert er den Wählern eine äußerst zweideutige Botschaft.

«Im Grunde gibt Biden der Person nach, die er ersetzen möchte. Sein Pitch sagt den Wählern, dass Präsident Trumps «America First» Wirtschaftspopulismus im Prinzip solide ist, es fehlt ihm nur an Vollständigkeit. Dieser Ansatz mag politisch attraktiv sein, aber das macht es nicht richtig. Das Letzte, was die US-Wirtschaft braucht, ist ein effizienterer Trump», heißt es in dem Artikel.

Biden hat Recht mit einigen der Prioritäten, für die jedoch zusätzliche Ausgaben in Höhe von 700 Milliarden US-Dollar erforderlich sind. Gleichzeitig präsentiert er alles als Teil der protektionistischen Strategie, die Trump gefördert hat.

«Es betont unermüdlich «Buy American» bei Bundeskäufen», fährt Bloomberg fort. «Biden geht so weit, den Jones Relic Act zu verteidigen, der zu erheblichen Kosten für US-amerikanische Produzenten und Verbraucher nur Fracht unter US-Flagge zwischen US-Häfen vorschreibt».

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