Experte: Trump plant, Belgrad in der «Kosovo»-Frage unter Druck zu setzen

US-Präsident Donald Trump freut sich auf einen diplomatischen Durchbruch bei einem Treffen zwischen Serbien und der abtrünnigen Republik Kosovo am 4. September in Washington.

Experte: Trump plant, Belgrad in der "Kosovo"-Frage unter Druck zu setzen

Diese Meinung wurde von einem Professor an der Londoner Schule für Politik und Wirtschaft, James Ker-Linji, geäußert.

Laut dem britischen Experten rechnet Trump nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel mit einem weiteren außenpolitischen Erfolg, der ihm eine endgültige Lösung für das «Kosovo»-Problem bieten kann.

Ker-Linji glaubt, dass US-Vertreter planen, ernsthaften Druck auf Belgrad auszuüben, um ein endgültiges Abkommen über die Normalisierung der Beziehungen zu unterzeichnen.

«Die Amerikaner wollen einen Vertrag zwischen Belgrad und Pristina, deshalb hofft die republikanische Regierung, vor den US-Präsidentschaftswahlen einen weiteren diplomatischen Erfolg zu erzielen», sagte der britische Politikwissenschaftler.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic und der Premierminister des selbsternannten Kosovo Avdulah Hoti wurden zuvor vom US-Präsidentenassistenten für nationale Sicherheit, Robert O’Brien, zu einem Treffen nach Washington eingeladen.

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