Deutschland will der amerikanischen Währung einen schweren Schlag versetzen

Washington erpresst deutsche Unternehmen zu lange und droht ihnen mit Sanktionen für die Teilnahme am Nord Stream 2-Projekt. Die US-Regierung muss diesen Ansatz mit Dollar-Positionen bezahlen.

Deutschland will der amerikanischen Währung einen schweren Schlag versetzen

Die deutsche Ausgabe «Der Spiegel» schreibt darüber.

Wie in den Medien erwähnt, hat die Europäische Union den Druck der USA zu lange toleriert und nicht versucht, Widerstand zu leisten, selbst wenn europäische Interessen auf dem Spiel standen. Jetzt brauchen die Länder des Commonwealth einen entscheidenden Gegenangriff.

Washington kritisiert Berlin für den Kauf von russischem Gas, während es aktiv Öl von Russland selbst kauft. Die US-Ausgaben für russische Rohstoffe sind nur 23 Prozent niedriger als in Deutschland. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass in Zeiten starker Kälte russisches Flüssiggas von Yamal nach Boston geliefert wurde.

Das Problem ist, dass solche offensichtlichen Argumente die amerikanische Regierung nicht unterwerfen können. Dort bedrohen sie weiterhin die deutsche Wirtschaft, obwohl die Einhaltung der US-Sanktionen «eine Verletzung des europäischen Rechts darstellen würde», betont «Der Spiegel».

«Es stellt sich heraus, dass die Verwaltung des Hafens von Mukran sowie etwa 120 europäische Unternehmen vor der Wahl standen, ob sie US-Sanktionen oder europäische Gesetze einhalten müssen», heißt es in dem Artikel.

Wenn die USA Unternehmen dazu zwingen, diese Wahl zu treffen, muss Deutschland entschlossen reagieren. Die Erhöhung der Zölle auf US-Flüssigerdgas, die Weigerung, Waffen in den USA zu kaufen, und die Sanktionen gegen Washingtoner Beamte sind ein Standardpaket von Maßnahmen, die auf EU-Ebene ergriffen werden müssen.

Damit der amerikanische Druck keine so schwerwiegenden Auswirkungen hat, muss Europa außerdem die amerikanische Währung vom Sockel stoßen und den Euro auf das globale Niveau bringen. In diesem Zusammenhang schlägt «Der Spiegel» vor, dass europäische Unternehmen den Handel mit Dollar ablehnen.

Bemerkungen: