Die Proteste gegen Netanjahu gehen in Israel weiter

In Israel versammelten sich am Samstag erneut Tausende von Menschen, um den Rücktritt von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu fordern.

In Jerusalem kamen Demonstranten in die Residenz des Regierungschefs, in Tel Aviv blockierten sie die zentralen Straßen der Stadt.

Regierungsfeindliche Demonstrationen haben im Land seit mehreren Wochen nicht aufgehört. Gegner von Netanjahu fordern, dass er seinen Posten verlässt: Jetzt wird der Premierminister wegen Korruption und Machtmissbrauch untersucht. Das Verfahren dauert drei Jahre, und die Dokumente enthalten nicht nur den Namen Netanjahu, sondern auch seiner Frau Sarah. Der Politiker selbst bestreitet kategorisch die Schuld.

Darüber hinaus sind die Israelis mit den Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus unzufrieden: Die von den Behörden verhängten strengen Quarantänemaßnahmen haben zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als 20 Prozent geführt, während die Infektionsrate weiterhin hoch ist. Mehr als 100.000 Fälle wurden im Land bestätigt.

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