Linke Schnappatmung in Wien: Querdenker zereissen Pädophilen-Fahne und werden als «Nazis» diffamiert

In sozialen Medien zeichnet sich ein neuer Shitstorm ab: Aktivisten des Wiener Ablegers von Querdenken haben eine Regenbogen-Fahne mit einem Herzen zerrissen, die für Pädophilie nicht für LGBT steht. Für die Leitmedien in Wien ein Skandal, die dabei bewusst das entscheidende Detail auslassen, über das später ein Aktivist auf seinem YouTube-Kanal aufklärt.

Folgende Situation wird nun aus Sicht der Veranstalter verzerrt dargestellt: Eine Regenbogen-Fahne mit einem Herzen wird zerissen, nachdem diese (als Provokation?) auf die Bühne der heutigen Querdenker-Demo in Wien getragen wurde. Der inverstigative Journalist Manuel Mittas aus Wien, der über das Thema Pädophilie und rituellen Missbrauch seit Jahren recherchiert, erklärte wofür diese Fahne steht und weshalb sie zerissen wurde. Er selbst war an der Aktion beteiligt gewesen und steht deswegen medial unter Beschuss.

Die Fahne stehe nach Angaben des Journalisten für Pädophile, die sich zu kleinen Mädchen hingezogen fühlen. Auf seinem You-Tube-Kanal «The False Flag» kommentierte er den Vorfall, der aktuell in den Medien ausgeschlachtet wird. In der Berichterstattung des Mainstreams wird die Tatsache betont, eine «Regenbogen-Flagge» der LGBT-Bewegung (das ist in der Regel die gewöhnliche Regenbogenflagge ohne das Herz im Herz) wurde auf der Bühne von den drei Rednern zerissen.

Doch für den Mainstream und die linke Echokammer in sozialen Medien ist bereits ein neuer Skandal daraus gemacht worden. Kritik oder gar die Zerstörung einer Regenbogen-Flagge führt nicht nur auf Homo-Portalen wie Queer.de zu Schnappatmung, sondern sorgt für eine breite mediale Empörung. Kritiker von Querdenken fühlen sich wieder einmal bestätigt und die Nummer macht in allen bekannten Medien die Runde.

Der staatliche ORF zitiert im Beitrag die Rednerin mit folgenden Worten: Ihr seid kein Teil unserer Gesellschaft. Wir müssen unsere Kinder gegen Kinderschänder schützen. Wir alle sind dafür verantwortlich.“

Über die Bedeutung der Flagge wurde allerdings nicht aufgeklärt; so dass der Eindruck vermittelt werde, die Querdenker würden Homosexuelle mit Kinderschändern gleichsetzen. Wiener Lokalpolitiker drohen dem ORF zufolge bereits mit rechtlichen Schritten.

Also wird wieder mal ein Skandal vom Zaun getreten, der in den nächsten Wochen immer wieder mal aufgegriffen werden kann, um gegen die Anti-Corona-Bewegung Stimmung zu verbreiten.

Die meisten Medien berufen sich dabei auf folgendes Twitter-Video, welches den Vorfall aufgezeichnet hat, allerdings hier auch der Vorwurf der Homophobie auf Twitter veröffentlicht wurde. Presse Service Wien kündigte das Video mit folgeden Sätzen an:

Aufgrund vielfacher Anfragen posten wir einen Zusammenschnitt der gesamten Rede bei der Querdenken #Demonstration in #Wien. Redner:innen der Anti-Corona Kundgebung äußerten sich zutiefst LGBTIQ+ feindlich und zerrissen am frühen Nachmittag öffentlich eine Regenbogenfahne, wird das Video anmoderiert.

Für viele Gegner der Querdenken- und Anti-Corona-Bewegung ist das wieder mal ein Aufhänger, um die Demo-Bewegungen zu diskreditieren. Auf die genauere Bedeutung der Flagge mit dem Herzen wird dabei nicht eingegangen. Und wenn, dann wird die Aussage von Mittas als Behauptung abgetan.

Für Corona-Gegner und Anhänger von LGBT ist der Vorfall ein gefundendes Fressen, um die Querdenker-Bewegung zu diskreditieren. In der Wiener Presse wird im Zuge der Berichterstattung ihres neuen «Skandals» gerne auf den Berliner Eklat verwiesen, als dort während des Demo-Samstags mehrere Hundert mit Reichsflaggen und anderen Flagge sich auf die Treppe des Reichstags bewegten.

Auf eine Reichsflagge machte das Fotografen-Netzwerk auf Twitter ebenfalls aufmerksam und zeigt unten ein Paar mit Reichsflagge (schwarz-weiß-rot) und der Flagge des Königreich Preußens (schwarz-weiß-schwarz mit Adler auf weißem Grund).

Zwei Personen traten mit einer Reichsflagge auf. Sie wurden auf die Bühne gebeten, wo sie das Deutsche Reich in einer Rede zum politischen Ziel erklärten, so der Presse Service Wien.

Doch das hat nun Folgen für F. und die Demo-Veranstalter. Denn die Grünen Andersrum werden eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwalltschaft einbringen. «Das ist Verhetzung, wenn auf der Bühne gegen eine ganze Gruppe von Menschen gehetzt wird», ist der Grüne Gemeinderat Peter Kraus, Sprecher der Grünen Andersrum Wien, überzeugt, schreibt Kurier.at über den Vorfall.

Dabei ist eine Verzerrung des Sachverhaltes offenkundig, denn das  oberere Video des Presse Service Wien wurde hier beispielsweise verkürzt und ohne Hintergrund auf Twitter geteilt: «Gemäßigte Corona-Kritker in Wien. #Querdenken», schreibt der Blogger Oliver Rautenberg und zeigt nur die Szene auf der Bühne, als die Fahne zerissen wurde. Über die Symbolik wird nichts gesagt.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter jedenfalls entbrannte ein Sturm der Entrüstung, vor allem bei den Gegnern der Anti-Corona-Bewegung. Der sogenannte Presse-Service aus Wien hat übrigens einen Internet-Auftritt. Dem ersten Vernehmen nach hat man sich auf die Berichterstattung unliebsamer Proteste spezialisiert. Als «Medienprojekt zur Dokumentation sozialer Bewegungen und (extrem) rechter Mobilisierungen in Zentral- und Osteuropa» stellt sich der Pressedient vor.

Das auf Twitter veröffentlichte Video wurde nahezu von allen Mainstream-Medien als Quelle genutzt, um die angeblich schwulenfeindlichen und rechten Tendenzen auf dem Wiener Ableger von Querdenken zu dokumentieren. Auch die Twitter-Community greift gerne auf dieses Video zurück.

Im übrigen das was #Querdenken da gerade betreibt ist genau das, was sie ständig «anprangert». Zensur und ende der «Freiheit» Nirgends ist die Aktion mit der zerreißen der Regenbogenfahne zu sehen, Samuel Eckert hat das ganz bewusst und absichtlich nicht im Live Stream gezeigt, schreibt Twitter-Nutzer Michael Mayr.

Querdenker sind aktuell in den Twitter-Trends  und dort überwiegend Beiträge, in denen die Bewegung schlecht geredet wird. Erst die Reichsflaggen vor dem Bundestag, dann die Regenbogen-Flagge von Wien. Immer das gleiche Muster: Einzelne Szenen werden skandalisiert und falsch wiedergegeben, um die ganze Bewegung unmöglich zu machen.

Der Journalist erklärte auf einem späteren Video auf YouTube die strittige Aktion, die für die Wiener Presse bereits zum Eklat skandalisiert wurde. Dabei drängt sich die Frage auf, ob jemand bewusst und mit voller Absicht versucht hat, die Fahne auf die Bühne zu bringen, da man wusste, dass zumindest Journalist Mittas die Fahne sofort der Pädo-Szene zuordnen wird und es auf der Bühne zu einen Eklat kommen wird, den die Medien ausschlachten werden, um gegen die Querdenken-Bewegung, die ihren Ursprung in Deutschland hat, Stimmung zu machen.

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