«Wir sagen diesen Menschen den Kampf an»: Sachsens Ministerpräsident über Antifa-Krawalle in Leipzig

Am Donnerstagabend kam es drei Tage lang zu Protesten in Leipzig, die am Samstagabend ihren Höhepunkt hatten. Im berüchtigten Stadtteil Connewitz lieferten sich linksextreme Autonome und Polizei heftige Auseinandersetzungen. Für den Chef des Freistaates wird das ein Nachspiel haben.

"Wir sagen diesen Menschen den Kampf an": Sachsens Ministerpräsident über Antifa-Krawalle in Leipzig

News Front berichtete gestern ausführlich über die Krawallexzesse im linksextremistischen Antifa-Spektrum, der im besagten Stadt seine Hochburg hat. Nachdem das deutsche Staatsfernsehen (ARD & ZDF) über die Vorfälle berichteten, die bis in die Nacht andauerten, hörte man im Laufe des Tages kaum Worte der Empörung, nachdem ein mehr oder weniger friedlich verlaufender Vorfall am Berliner Reichstag für breite Schnappatmung sorgte.

Immerhin hat das linke Medienspektrum in Deutschland auf ein vermeintlich berechtigtes Interesse der Randalierer hingewiesen: bezahlbarer Wohnraum, der in der aufstrebenden ostdeutschen Messestadt immer knapper wird. CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht das anders:

„Diesen Leuten geht es nicht um dieses Thema. Es geht ihnen darum, gegen unsere Rechtsordnung vorzugehen“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag. Man müsse die Sache beim Namen nennen: „Es sind Linksextreme, die sich mit übler Gewalt vergehen an Sachen und an Polizistinnen und Polizisten.“ CDU-Politiker Kretschmer kündigte einen harten Kurs gegen die linksautonome Szene an. Wir sprechen da eine eindeutige Sprache: Diesen Leuten muss das Handwerk gelegt werden“, sagte der Regierungschef. Die Mehrheit der Leipzigerinnen und Leipziger lehne die Gewalt ab.»

Sachsens Landeschef kündigte nun einen harten Kurs gegen die Unruhestifter an. Mit staatlicher Gewalt, oder anders gesagt: alle drei Staatsgewalten im Freistaat sollen nun mit vereinten Kräften gegen das Rowdytum in Leipzig-Connewitz vorgehen, der immer wieder wegen linksextremer Gewalt in den Schlagzeilen ist.

„Es ist wichtig, dass wir hier Hand in Hand mit der Stadt Leipzig agieren. Das tun wir auch. Polizei, Justiz, Stadtverwaltung – wir sagen diesen Menschen den Kampf an», so Kretschmers Kampfansage gegen das Rowdytum in Connewitz.

Um nicht von der linken Mainstream-Presse durch den Fleischwolf gedreht zu werden, nimmt Kretschmer bezug auf das Anliegen der Antifa-Rowdies, denen es ja laut Medienberichten um ein soziales Anliegen gehe, für das sich unter anderem auch Parteien wie SPD und Linke engagieren.

„Ich finde, wir haben allen Grund, das Eigentum zu schützen“, sagte Kretschmer. „Wer ein Grundstück besitzt, wer ein Haus besitzt, hat das Recht es zu renovieren und zu vermieten.“ Es dürfe nicht sein, dass Extremisten dagegen vorgingen, indem sie Farbe werfen oder versuchen würden, Brände zu legen. „So etwas dürfen wir uns nicht im Ansatz bieten lassen“, sagte der Regierungschef.

Der  Polizeipräsident der Stadt Leipzig, Torsten Schultze ,sagte, bei den Angreifern habe es sich um „augenscheinliche Linksextremisten“ gehandelt. Insgesamt neun Beamte seien in der Krawallnacht von Samstag leicht verletzt worden. Mehrere Teilnehmer der vorausgehenden Demonstration, die am besagten Abend schnell außer Kontrolle geriet, wurden festgenommen, gegen 15 Personen wird ermittelt.

Bemerkungen: