Nach Großbritannien wird ein anderes Land ein anti-europäisches Referendum abhalten

Die Schweiz ist des endlosen Zustroms von Migranten überdrüssig und hat eine Volksabstimmung eingeleitet, die von der Idee des Brexit inspiriert ist.

Nach Großbritannien wird ein anderes Land ein anti-europäisches Referendum abhalten

Das Land beabsichtigt, das Abkommen mit der EU über den freien Personenverkehr zu kündigen. Das relevante Thema wird bei einem Referendum am kommenden Sonntag angesprochen.

Die Abstimmung wurde von der größten Fraktion der Schweizer Volkspartei initiiert, die für ihre rechten Ansichten und den Kampf gegen die Migration bekannt ist. Die Partei besteht darauf, die Zahl der Ausländer, die zur Arbeit kommen, zu begrenzen.

Die Schweiz hat heute 8,6 Millionen Einwohner, von denen ein Viertel Migranten sind. Die Zahl der Ausländer im Land wird in den nächsten 30 Jahren voraussichtlich 10 Millionen erreichen. Die Schweizer Volkspartei stellt fest, dass Migranten bei den Bürgern des Landes zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen.

«Migranten verändern unsere Kultur», heißt es auf der Website der Referendumskampagne. «Plätze, Züge und Straßen werden immer weniger sicher. Außerdem sind fast die Hälfte aller Begünstigten Ausländer».

Gegner der Kündigung des Abkommens mit der Europäischen Union warnen davor, dass die Schweiz damit die Zahl der Migranten verringern könnte, gleichzeitig aber Fachkräfte verlieren wird.

Obwohl die Schweiz kein Mitglied der EU ist, hat sie über 120 Verträge mit dem Block. Sie betreffen Freihandel, Datenaustausch, Landwirtschaft, Forschung, polizeiliche Zusammenarbeit, Zivilluftfahrt, Straßenverkehr, Tourismus, Bildung und Renten. Wenn die Bürger die Auflösung in einem Referendum unterstützen, laufen nach Angaben der Regierung mindestens sechs weitere Abkommen aus.

Derzeit ist jedoch nicht bekannt, ob die Schweizer Volkspartei Erfolg haben wird. Eine kürzlich durchgeführte soziologische Studie zeigt, dass 63 Prozent der Befragten die Beendigung des Abkommens mit der EU ablehnten.

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