In Spanien eskalieren Proteste gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu Unruhen

In Spanien fanden Proteste gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie statt.

Empört über die Verschärfung der Quarantäne versammelten sich die Bürger in der Nähe des Gebäudes des Regionalparlaments in der spanischen Hauptstadt. Sie forderten den Rücktritt der konservativen Regierungschefin von Madrid, Isabel Diaz Ayuso.

Zuvor beschlossen die Behörden, besonders strenge Quarantänemaßnahmen für 850.000 Einwohner der ärmsten Gebiete Madrids einzuführen. Ab Montag, dem 28. September, sollen diese Maßnahmen auf weitere 8 Quartale ausgedehnt werden, in denen insgesamt rund 167.000 Menschen leben.

So wird die Zahl der Einwohner Madrids, die besonders strengen restriktiven Maßnahmen unterliegen, auf eine Million ansteigen.

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