Putin und Erdoğan haben die Situation in Karabach besprochen

Der russische Präsident Wladimir Putin führte ein Telefongespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

Putin und Erdoğan haben die Situation in Karabach besprochen

Die Parteien sprachen sich für die Aktivierung des politischen Prozesses in Karabach aus. Dies berichtete der Kreml-Pressedienst.

Es wurde festgestellt, dass das Gespräch auf Initiative der türkischen Seite stattfand.

«Die Situation in der Zone des Karabach-Konflikts wurde ausführlich erörtert. Beide Seiten bekräftigten, wie wichtig es ist, den humanitären Waffenstillstand einzuhalten, über den am 10. Oktober in Moskau eine Einigung erzielt wurde. Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan forderten eine Intensivierung des politischen Prozesses, insbesondere auf der Grundlage der Entwicklungen der OSZE-Minsk-Gruppe», heißt es in der Erklärung.

Putin äußerte ernsthafte Besorgnis über die Beteiligung von Kämpfern aus der Region des Nahen Ostens an den Feindseligkeiten in Karabach. Die Notwendigkeit von Solidaritätsbemühungen wurde auch für ein vorzeitiges Ende des Blutvergießens in Karabach und den Übergang zu einer friedlichen Lösung des Problems betont.

«Es wurde gehofft, dass die Türkei als Mitglied der OSZE-Minsk-Gruppe einen konstruktiven Beitrag zur Deeskalation des Konflikts leisten würde», heißt es in der Botschaft.

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