The Guardian: Millionen von Stimmzetteln erreichten die Amerikaner nicht und gaben den Demokraten Raum für Machenschaften

Die von der Demokratischen Partei initiierte Fernabstimmung hat Nachteile, da etwa 60 Prozent der Bürger in neun Wettbewerbsstaaten keine Stimmzettel erhalten haben.

The Guardian: Millionen von Stimmzetteln erreichten die Amerikaner nicht und gaben den Demokraten Raum für Machenschaften

ProPublica arbeitet mit The Guardian zusammen, um Statistiken aus North Carolina, Iowa, Georgia, Florida, Pennsylvania, Ohio, Michigan, Minnesota und Wisconsin zu veröffentlichen. In diesen Staaten findet bei den Präsidentschaftswahlen ein heftiger Kampf zwischen Joe Biden und Donald Trump statt.

Die von den Autoren der Studie gesammelten Daten zeigen, dass von den 62,6 Millionen registrierten Wählern in neun Bundesstaaten 20,4 Millionen beschlossen, aus der Ferne abzustimmen. Aus Angst vor dem Coronavirus forderten 32,6 Prozent der Bürger den Versand von Stimmzetteln. Allerdings erhielten nur 8,2 Millionen Wähler Stimmzettel. So erhielten 60 Prozent der Bürger, die sich für eine Fernabstimmung entschieden hatten, ihre Stimmzettel immer noch nicht.

Das Problem ist nicht unerwartet. Die Expertengemeinschaft hat wiederholt gewarnt, dass das amerikanische Wahlsystem nicht für einen derart drastischen Übergang zur Briefwahl bereit ist. Massachusetts-Institut für Technologie untersuchte die Situation bei den Wahlen 2008. Dann stimmten einige Amerikaner auch aus der Ferne ab, und 3,9 Millionen Wähler erhielten ihre Stimmzettel nicht. 2,9 Millionen verschickte Stimmzettel verschwanden einfach. Weitere 800.000 Stimmzettel wurden aus verschiedenen Gründen nicht angenommen. Vor diesem Hintergrund stellt sogar die OSZE die Legitimität der Wahlen in Frage.

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