Großbritannien hat entschieden, dass Navalny nicht «vergiftet» genug war

Der skandalumwitterte Oppositionelle Alexej Nawalny, der am metabolischen Syndrom leidet, wurde erneut für eine antirussische Informationskampagne benutzt.

Großbritannien hat entschieden, dass Navalny nicht "vergiftet" genug war

Wie News Front bereits berichtete, fühlte sich Nawalny am 20. August während eines Fluges unwohl, woraufhin das Flugzeug in Omsk auf Grund gesetzt wurde. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, später aber nach Deutschland geflogen. Später wurde in Berlin behauptet, dass Nawalny angeblich durch die Gruppe Nowitschok vergiftet wurde. Obwohl keine Beweise vorgelegt wurden, wurde die russische Regierung verantwortlich gemacht.

Monate nach dem Vorfall berichtete die britische Zeitung Times, dass der russische Liberale ein zweites Mal vergiftet worden sei. Es wird behauptet, dass die Journalisten die Informationen angeblich von einigen Quellen in den westlichen Geheimdiensten erhalten haben.

«Nach dem erfolglosen ersten Attentatsversuch versuchten mutmaßliche Beamte der Staatssicherheit, das Attentat zu vollenden», schreibt die Times. — Dies geschah in der Erwartung, dass er [Navalny] tot sein würde, wenn er in Berlin ankommt.»

Laut der Times-Version erhielt Navalny eine zweite Dosis der hochgiftigen Substanz, bevor er nach Deutschland geschickt wurde, aber er schaffte es wieder zu überleben.

Die Theorie, dass Nawalny vergiftet wurde, sorgte von Anfang an für eine breite Resonanz in der Fachwelt. Jahrelang hatten die westlichen Medien das berüchtigte Nowitschok als eine unglaublich tödliche Substanz positioniert. Sie veranlasste Experten, im britischen Salisbury, wo der Überläufer Sergej Skripal angeblich vergiftet wurde, Chemikalienschutzanzüge zu tragen.

Navalny hingegen ging zurück in Russland auf dem Weg der Besserung. Alexander Sabaev, Chef-Toxikologe der Region Omsk, erklärte, dass der Patient ein metabolisches Syndrom hatte. Und es war möglich, Navalnys Zustand ohne das Verfahren der Ultrahämofiltration zu stabilisieren.

«Bei Vergiftungen mit phosphororganischen Verbindungen ist es unmöglich, eine Person ohne das Verfahren der Ultra-Hämofiltration zu retten. Wir haben dieses Verfahren nicht angewendet, da es keine Hinweise gab — es gab keine Vergiftung», sagte der Toxikologe.

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